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Blackwork - So bunt kann Schwarz sein

Blackwork könnte man fast die Mutter der Tattoos nennen. Warum das so ist, erklären wir hier im Artikel.

Woher kommt die Technik?

Diese art zu tätowieren ist wahrscheinlich so alt wie die Kunst selbst. Die ersten Beweise für Tattoos wurden schon vor 12.000 jahren gefunden. Zu dieser Zeit und auch lange danach hatte man noch keine Farbpalette wie heute, sondern nur schwarz. In den meisten Kulturen wurden Tattoos ausschließlich aus rituellen Gründen gestochen. Je nach Kultur haben sich in dieser Zeit viele verschiedene schwarze Stilrichtungen entwickelt.

Heute hat sich einiges verändert. Tattoos werden nur noch selten aus spirituellen, sondern vielmehr aus ästhetischen Gründen gestochen. Zudem ist auch einiges an Farbe dazu gekommen.

Diese Stile verwenden Blackwork

Trotz all dieser Entwicklungen sind viele Künstler und Leinwände der Farbe schwarz treu geblieben. Auf diese Weise bleiben traditionelle Blackwork Tattoos erhalten und entwickeln sich sogar stetig zu einzigartigen Stilrichtungen weiter.

Traditionelle Stile

Die meisten dieser Stile sind Jahrhunderte, wenn nicht sogar Jahrtausende alt. Noch heute gibt es viele Tattoos in diesem Stil. Vor allem der Maori Trend ist aus der Tattoo Szene nicht mehr wegzudenken.

Dotwork

Bei dieser Stilrichtung kann man Schattierungen durch die abstrakte Wirkung der Punkte erzielen. Besonders Mandalas aber auch viele andere Motive kommen somit gut zur Geltung.

One line

Dieser sehr minimalistische Stil lässt andere Farben oft gar nicht zu. Der Stil besteht nämlich nur aus Outlines und baut dabei auf kontrastreiche Effekte, die man mit schwarz am besten erreichen kann.

Neben den eben genannten Möglichkeiten kann man noch einiges mehr mit Blackwork machen.

Geometrie, Lettering, Cover-up und noch viele weitere Tattoos sind oft in reinem schwarz gestochen.

Fazit

Es gibt wohl kaum eine Technik für Tattoos die mehr Stile miteinander vereint als Blackwork. Schwarz ist manchmal eben doch bunter als es auf den ersten Blick scheint.